How to be a PLUS SIZE MODEL – Castings, Jobs deine Modeltasche und das Wundermittel zum Erfolg – Teil 5

Herzlich willkommen

zum letzten Teil meiner Serie „How to be a PLUS SIZE MODEL“. Ich sehe, dass ihr fleißig lest, aber hinterlasst mir doch hier und da mal einen Kommentar, ob ihr meiner oder ganz anderer Meinung seid?! Denn das Thema „Modeln“ ist, finde ich, wie deine Kunstnote in der Schule: oft sehr subjektiv 😉

 

Okay wahrscheinlich kommt nun das Thema, was euch am Meisten interessiert:

Castings und Jobs

Wie komme ich als Plus Size Model zu einem Job? Der „direkte“ Weg ist über deine Agentur. Das Thema hatten wir ja schon. Aber viele Agenturen werden nur auf dich aufmerksam, wenn du schon Erfahrung hast. Oft gibt es also nur Jobs, wenn du schon Jobs hattest. Wie also beginnen? Ein guter Einstieg ist eine kleine Agentur. Gehe zu jedem Casting für alle Jobs (die du dir vorstellen kannst) und versuche sie von dir zu überzeugen. Auch wenn du nicht „passt“, hast du dabei meistens viel gelernt. Aber nicht jedes Casting wird von deiner Agentur kommen. Sei immer auf dem Laufenden bei allen Portalen, wo ein Casting ausgeschrieben sein könnte. Ich kenne auch nicht alle, aber Beispiele wären „Model Kartei“, „Modelmanagement.com“, „Fameonme.de“ usw. – da bei diesen Portalen auch Laien Jobs ausschreiben könne, sei vorsichtig und kritisch, was du wirklich machen solltest.

Beim Shooting des Sheego-Stylingworkshop
(c) Sheego

Eine andere Möglichkeit voranzukommen sind Castings für „Shows“. Davon gibt es leider noch nicht allzuviele. An etablierten Missenwahlen im Plus Size Bereich gibt es zum Beispiel „Fräulein Kurvig“ und „Miss/Mister Plus Size Germany„. Willst du lieber zu einer Show, wo es keinen Sieger gibt, dann kann ich dir das Casting für die „Plus Size Fashion Days“ans Herz legen. Und immer gilt: Dabei sein ist alles.

(c) Fräulein Kurvig, Miss Germany Corporation und Kurvenrausch

 

 

Deine Modeltasche

Eigentlich würde ich dir schon empfehlen eine gepackte und startbereite Modeltasche zu haben. Diese sollte, im Falle eines unerwarteten Jobs – manchmal muss man echt spontan sein, alles enthalten, was man als Model so braucht.
Hier eine Liste, was ich für zwingend notwendig halte:

  1. dein Schminktäschchen (alles, was du brauchst um dein Make-Up selber zu machen)
  2. Haarspray, Kamm und Haarbürste (und vllt ein kleines Reiseglätteisen?)
  3. Haargummis und Haarspangen
  4. hautfarbene Unterwäsche (die man nicht unter Kleidung sieht – daher sei auch ein hautfarbender String empfohlen)
  5. Formunterwäsche (besonders im Plus Size Bereich kann man so bei einem engen Kleid zum Beispiel einiges „glätten“)
  6. ein oder zwei hautfarbene Strumpfhosen (wenns drauf ankommt, ist die Laufmasche doch eh immer Sicher ;))
  7. beige und schwarze Pumps (besonders bei Laufsteg-Jobs immer wichtig!!)
  8. Blasenpflaster (LEBENSNOTWENDIG!)
  9. dein (ohnehin dezenter) Nagellack, den du auf Händen und Füßen trägst (er blättert immer ab, wenn  es gerade mal nicht passt! So kannst du Nachlackieren.)
  10. etwas Zutrinken und eine Kleinigkeit Zuessen (ein Apfel kann dir die Stimmung retten, wenn das Shooting mal länger dauert.)

Und zuletzt: GUTE LAUNE 🙂 Mit einem Lächeln macht es viel viel mehr Spaß.

 

Das Wundermittel zum Erfolg

Ja, ich kenne das Wundermittel und es wird euch nicht gefallen. Es ist oft nicht DIE eine Show, DER eine Job oder DAS eine Foto. Es ist ein kleines Fläschchen gefüllt mit „kontinuierlicher harter Arbeit“, „Durchhaltevermögen“, „Willen“ und einem Quentchen „Glück“. Dieses Fläschchen trinkt ihr in eins aus und tanzt einmal durch den ganzen Raum. Dann werdet ihr ein berühmtes Plus Size Model.
Den Wink habt ihr verstanden, oder?! Also das Fazit ist, dass es kein Wundermittel oder keinen richtigen Weg gibt. Aber etwas Gutes hat es, dass es noch nicht sooooo viele erfolgreiche Plus Size Models gibt: ES GIBT VIELE WEGE ZUM ZIEL. Vielleicht verhilft euch einer meiner Tipps zum „nächsten“ Schritt. Es würde mich freuen.

Danke, dass ihr so auf mich vertraut, dass ihr das hier alles mitlest. Sicher, ich kann mich selber auch nur als „Plus Size Model“-Küken bezeichnen, aber man lernt viel dazu im ersten Jahr.

 

Im nächsten Post gibt es endlich mal ein OUTFIT – meine unglaubliche Geschichte, wie ich durch ein Stück Afrika bereichert wurde. Das MÜSST ihr lesen.

 

Küsschen, eure Stephie

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