#effyourbeautystandards

—Achtung dieser Post enthält ein kleines bisschen WERBUNG—

Herzlich willkommen zum heutigen Blogpost,

Mein Name ist Bianca, und ich habe mit folgenden Fotos meine Komfortzone gesprengt, die sich in meinem Kopf versteckt hatte – in wirklich viele Einzelteile. Da liegt sie nun, die Bikini-Komfortzone und zuckt noch ein bisschen. Und wisst ihr was? Geil war’s! Ich glaube, ich werde sie auf ewig von ihrem Leid erlösen, diese Komfortzone…

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Das flaue Gefühl in der Magengegend

Ist es nicht so: Wir wollen gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen und tun, wenn wir nicht gerade leidenschaftliche Misantropen sind, eine Menge dafür. Die wichtigste Beziehung im Leben, ist aber eigentlich die zu uns selbst. Denn sich selber ganz gut zu finden, hilft ungemein im Alltag. Und viele von uns inklusive mir, stecken da immer wieder in massiven Beziehungskrisen. Vor allem im Sommer – und vor allem wenn man eigentlich ganz gerne schwimmen geht. Ich persönlich finde Badekleidung ja fast schlimmer, als ganz nackt zu sein. Nie sitzt das richtig, hier quillt ein bisschen was raus, am Busen sitzt das Oberteil nicht so ganz – das ewige Leid der Großbrüstigen – und man hat Bedürfnis ständig an sich rumzuzubbeln. Und überhaupt fühlt man sich sowieso nicht wohl – weil man ja quasi nix an hat – und dann gucken die alle… Also es fühlt sich so an, auch wenn’s vielleicht gar nicht so ist.

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Sein jüngeres Ich einfach mal schütteln

Erst kürzlich habe ich wieder Bilder aus Australien entdeckt – ich war damals 21, hatte eine völlig normkonforme Figur – und habe mich immer wie das größte Walross von allen gefühlt – das hat die ganze grandiose Zeit dort überschattet. Meine Freundin Nunu, die das Buch „Fuck Beauty“ geschrieben hat – hat genau die selbe Geschichte und kommt zu dem Schluss, dass es sich einfach nicht lohnt, sich selbst schöne Momente mit körperlichen Unsicherheiten zu versauen. Nun ist das ja mal gar nicht so einfach, über so etwas hinwegzukommen. Und ganz ehrlich, gäbe es eine Pille, die alle Unsicherheiten einfach wegfegt – hin und wieder würde ich eine halbe nehmen. Eine Ganze wär mir zu riskant. Das könnte Ausarten… Ihr wisst schon. Gibt’s aber nicht, daher ist mentales Training angesagt. Ich würde wirklich gerne zurück reisen und mein jüngeres Ich schütteln und ihm sagen, dass sich das alles nicht lohnt – und vorallem – man sollte sich daran freuen was man hat, besser wird’s selten wenn man altert 😀 Doch wie stellt man sowas an?

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Such dir Profis

Man könnte sich ein Profimodel, das auch als Fitnesstrainer arbeitet als grandioses Schmuckstück an seine Seite holen. Die Professionalität dieses Mannes war der Wahnsinn – und auch seine Art zu denken. Ify spricht sich massiv gegen Bodyshaming aus, und glaubt daran, dass jeder Körper schön ist – (jaaaa, seiner eh ganz besonders – ganz ignorieren kann man ihn halt dann doch nicht) – und war sofort dabei, als ich ihn gefragt habe, ob wir nicht zusammen Fotos machen möchten.

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Bikinioberteil // Bikinihose // Schöner Mann

Ein zweiter Tipp. Umgebe dich mit Menschen, die wenig bis gar kein Problem mit sich und ihrem Körper haben. Wie erfrischend! Heutzutage ist es irgendwie schicker sich schrecklich zu finden, als einfach zu sagen „Ich find mich voll OK“. Das ist eine ziemlich traurige Entwicklung.

Eine meiner besten Freundinnen ist Profi im freizügig sein – und ich find das richtig richtig gut. Auch das färbt ab – auch wenn die Freundin viel kleiner und dünner als ich ist. Egal. Sie fühlt sich wohl und ich fühle mich mit ihr wohl – und somit auch mit mir. Leute die ständig an sich rummaulen sind toxisch. Das überträgt sich auch, macht euch das bewusst. Man kann mal einen schlechten Tag haben und selber ein Mauler sein – aber reißt euch am Straps, lasst euch ein bisschen in Ruhe hin und wieder und dreht euch nicht permanent um euch selber. Da verliert man sich ganz gerne mal…

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Badeanzug

Die Gesellschaft ignorieren

Model Tess Holliday, hat vor Jahren die Kampagne #effyourbeautystandards ins Leben gerufen – diese steht für mehr Selbstliebe und ein bisschen mehr Ignoranz gegenüber gängigen Schönheitsidealen. Das ist ja auch so eine Sache mit dem Schönheitsideal  – In Zeiten des Barock war es schick, etwas mehr auf den Rippen zu haben. (Ich wäre ein Superstar gewesen) Vor ein paar Jahren war es super, am besten ganz Burschikos auszusehen, und jetzt sind wieder trainierte Superkörper mit einer ordentlichen S-Kurve in und jede zweite trainiert sich wie eine Wahnsinnige den Hintern auf und pumpt sich  Silikon in die Brüste.  Man kann es seiner Zeit irgendwie sowieso nicht recht machen. Oder es kostet viel Zeit und Geld. Wertvolle Zeit, die man mit seinen Hobbys mit Arbeit, mit der Familie oder beim Eis Essen verbringen könnte. Zu diesem Thema gibt es grandiose Leute, die tolle Initiativen ins Leben gerufen haben. Eine davon ist Tarynn Brumfitt – die die Dokumentation „Embrace“ gedreht hat. Absoluter Filmtipp von meiner Seite. Sie geht der Frage nach, warum sich Menschen in ihren Körpern oft so unwohl fühlen….

alleine badeanzug

Kehrwoche im eigenen Treppenhaus

Stellt euch doch mal vor jeder kehrt vor seiner Haustür und keiner mäkelt am anderen herum, äußert gesundheitliche Bedenken oder irgendeinen oberflächlichen Bullshit – wie schön wäre das, wenn wir einfach mal „sein“ könnten und keiner sich Gedanken über den anderen macht. Wahnsinn. Ich bin dabei! Bitte lasst uns diese ewige Vergleicherei abstellen, dieses ewige rummäkeln an sich und an anderen. Lasst uns unsere Vielfalt feiern und unsere Egos nicht damit aufblasen, dass wir jetzt aber bestimmt schönere Knöchel/Hintern/Bauchnabel/Augenbrauen usw. haben als Uschi von nebenan – und wie kann die nur so rumlaufen! Lasst uns doch einfach drauf pfeifen was die Nachbarn sagen! Behandelt euch nicht so gemein und bitte die anderen auch nicht. Was wäre das für eine entspannte Welt wenn sich mehr Leute daran halten würden.  Wir könnten einfach gechillt aufs Wasser gucken, in Ruhe mit Speckfalten dasitzen und unser Leben in unseren Schwimmklamotten genießen.

bianca&ify

 

No body  is perfect

Als ich drüber nachgedacht hatte, mich euch in Bademode zu zeigen, kam mir sofort der Gedanke „ab jetzt hör ich auf zu Essen“. Ich bin aufgrund von diversen Feierlichkeiten davon abgekommen – und nein, mein Leben ist mit 5 Kilo weniger nicht schöner und es fängt auch nicht erst dann an. Wir leben hier und jetzt, es ist heiß, das Wasser ist herrlich warm und der hübsche Mann hat auch nicht immer Zeit mit mir und meinem Lieblingsfotografen Georg auf irgendwelchen Stegen rumzulümmeln. Also werft euch in eure schicke Bademode – diese hier hat uns navabi freundlicherweise zur Verfügung gestellt –  und denkt immer daran, wie andere über euch denken und das kommunizieren, sagt mehr über Sie aus als über euch.

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Wir schicken euch ein nasses Bussi aus Wien!

PS: Und weil ich’s extra für euch ordentlich „echt“ halten wollte, habe ich bei den meisten Bildern komplett auf Photoshop verzichtet.

 

OUTTAKES:

2 Kommentare

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