I feel pretty – Filmrezension. Heute mit Gewinnspiel!

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Einen schönen Montag wünschen wir Euch!

Hat man Euch auch schon öfter gesagt, dass Erfolg Einstellungssache ist? Dass alles, was dich von deinem Erfolg abhält nur in Deinem Kopf passiert? Habt ihr schon öfter gehört, dass es wichtig ist, sich selbst gegenüber positiv eingestellt zu sein? Wir haben da einen Film geschaut, der genau das zum Thema hatte…

I feel pretty – Verändere alles, außer dich selbst

Renee Benett, gespielt von Comedian Amy Schumer, arbeitet in einer Kosmetikfirma und betreut deren Website – hinter den Kulissen, in einem stickigen kleinen Büro, wo sie von niemandem gesehen wird. Ihr großer Traum ist es, am Empfang dieser Firma zu arbeiten. Bei den „Reichen und Schönen“. Sie ist mit Selbstzweifeln beladen, findet sich zu dick, zu hässlich, zu durchschnittlich – bis sie eines Tages durch einen kleinen Unfall einen Schlag auf den Kopf bekommt – und sich, tadaaaaaa auf einmal unfassbar schön findet.

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Plötzlich liegen ihr alle zu Füßen, zumindest glaubt sie das – so lange bis es tatsächlich so ist. Kein Zweifel mehr an sich selbst – und die Welt läuft rund und alle Träume lassen sich ohne wenn und aber erreichen.  Natürlich bekommt sie den Rezeptionsjob, den Mann, den sich eigentlich eher übergriffig ihre Nummer aufschwatzt – und alles von dem sie bisher so geträumt hat – denn sie ist „schön“. Die Tatsache, dass Renee sich äußerlich natürlich nicht verändert hat, verleiht dem Film seinen Charme. Zu diesem trägt auch eine großartige Michelle Williams bei, die als Disneyhaft inszenierte Königin des Kosmetikimperiums endlich mal in einer wirklich lustigen Rolle zu sehen ist.

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Der Film soll ein Statement setzen, ist aber irgendwie noch nicht ganz zu Ende gedacht. Renee wird mit dem Erlangen ihrer äußerlichen „Schönheit“ innerlich immer hässlicher, und scheint auch aufzuhören zu denken. Sie wird überheblich, stößt ihren besten Freundinnen vor den Kopf und macht sich durch ihre eigenen Aussagen lächerlich.

Ein paar gravierende Denkfehler finden wir auch im Film: Renee wird keineswegs öfter positiv beachtet, nachdem sie endlich „schön“ ist – sie missinterpretiert Situationen lediglich zu ihrem Vorteil. Irgendwie schleicht sich da der Gedanke ein, dass nicht „jeder schön“ ist, sondern dass „so eine wie du“ erstmal einen Schlag auf den Kopf braucht, um nicht mehr zu merken, wie hässlich sie alle finden.

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Wer sich bereits länger in der Body Positiven Szene bewegt, sich mit dem Thema Toleranz, eigener und fremder Körperwahrnehmung oder sich viel mit persönlicher Reifung und Weiterentwicklung beschäftigt, wird nicht ob der wahnsinnigen Tiefe des Filmes begeistert sein, sondern eher vergeblich nach relevanten Statements für Szene suchen.  Die Message hinter dem Film: Schönheit liegt im Auge der Betrachter(in) – für ein breites Publikum sicher eine „nettes“ Statement, aber nun wirklich nichts neues – das hat uns Bridget Jones vor vielen Jahren schon gezeigt.

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Alles in Allem ist „I feel pretty“ aber ein netter, kurzweiliger Film, der etliche Male zum Lachen bringt und das nie enden wollende  „Frauen finden sich zu dick“ – Thema ein weiter auf die Schippe nimmt.

Seid ihr auf den Film neugierig geworden? Wir verlosen im Laufe des Tages auf unserem Instagram Kanal @kurvenundkanten und auf unserer Facebook Seite insgesamt 2 DVDs von „I feel pretty“.

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Kennt ihr den Film schon? Was sagt ihr dazu?

Bussi Baba aus Wien

Eure Bianca

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