Erwartungen…

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Hey ihr Lieben,

meistens geht es hier um schicke Mode, aber was spricht dagegen, wenn wir uns ein bisschen näher kennen lernen. In meinem Leben tun sich immer wieder „Themenwochen“ auf  – das amüsiert mich meistens sehr. Das ist wirklich so – manchmal schleicht sich z.B. das Thema Religion in meine Woche – einer erzählt mir was darüber, ein anderer spricht mich auch drauf an, mit einer Freundin ist das Thema usw. – klar gestalte ich das dann teilweise auch aktiv, weil ich mich gerne mit vielen Themen auseinandersetze und gerne erfahre, was andere dazu denken.  Und diese Woche ist es das Thema Erwartungen….

Ich will, dass du tust, was ich denke, dass du tun solltest….

Allein bei dem Satz bekomme ich schon einen Knoten im Hirn. Scheitern nicht ganz viele Beziehungen an nicht erfüllten Erwartungen? Kommt es nicht oft vor, dass ein Partner oder eine Partnerin enttäuscht ist, immer und immer wieder, nichts sagt und zack wars das mit der Liebe? Ist das nicht der Klassiker: Wenn wir etwas erwarten, sind wir enttäuscht, wenn wir es nicht erhalten, wenn wir es nicht erhalten, werden wir frustriert. Sind wir frustriert, werden wir gemein…. Annahmen, Erwartungen, Forderungen, die Katze beißt sich in den Schwanz – und wenn man ständig im Kreis rennt, wird einem ganz schön schwindelig.

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Hose // Bluse // Schuhe // Blazer

Was habe ich mir schon die Zähne an Menschen ausgebissen, denen man ja doch nie gut genug sein kann – deren Erwartungen an andere definitiv höher sind, als die an sich selbst – deren Doppelstandard sie zu gebeutelten Wesen macht, die immer wütender werden, die sich selbst hassen und dabei von sich auf andere schließen und schießen.  Und manchmal bin auch ich so ein Mensch und bin dankbar, wenn ich darauf hingewiesen werde.

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Raus aus der Opferrolle

Je mehr Erwartungen wir an das Leben oder an andere haben – wenn wie zB richtig fordernd werden – desto mehr laufen wir Gefahr, uns selbst als Opfer anderer Menschen oder der Umstände zu sehen. Wir werden zu ärgerlichen kleinen Zwergen, die um sich beißen und in Rage mehr kaputt machen, als sie eigentlich im Moment wahrnehmen können. Betreiben wir das Ganze nur intensiv genug, dann wird das Leben auf Dauer ein verdammt einsames – denn wenn immer die anderen schuld sind und man glaubt, dass Reflektion das ist, was man im Spiegel sieht – dann wird es eng mit den Leuten, die einen mögen.

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Einen tollen Tipp habe ich bei der Beschäftigung mit dem Thema „Erwartungen“ finden dürfen: Am besten wandeln wir unsere Erwartungen in Wünsche um – wenn diese dann nicht erfüllt werden, verliert das Ganze gleich ein wenig an Gewicht. „Tja, diesmal hat es nicht geklappt mit meinem Wunsch, aber ich mache einfach weiter“ – Wir ändern unsere Einstellung einfach dahingehend, dass wir zwar Wünsche haben, aber auch ohne deren Erfüllung sehr gut weiterleben können.  Wir können unsere Erwartungen positiv formulieren und kommunizieren: „Ich würde mir wünschen, dass….“ oder „Ich würde mich riesig freuen, wenn…. “ oder „Es wäre unglaublich schön wenn….passiert“.

Wer Wünsche erfüllt sehen möchte, muss seine Bedürfnisse kommunizieren

Auf meinem persönlichen Weiterentwicklungsweg suche ich immer wieder Hilfe von Freunden, von der Familie, oder auch mal ganz von Außen – ich gehe gerne zum Coaching. Ich bin immer wieder an Beziehungen gescheitert, weil ich meine Bedürfnisse nicht kommuniziert habe. Teilweise habe ich sie vor lauter kopflos Herumrennen auch nicht wahr genommen. Es ist ein langsamer Prozess, zu lernen, sich auf sich selber zu konzentrieren. Genauso ist es andersherum: Manchmal muss man sich auch genau NICHT auf sich selber konzentrieren. Kann auch sehr erholsam sein  – einfach mal die Augen aufmachen und auch etwas anderes wahrnehmen als seinen eigenen Blödsinn 😉

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Hose // Bluse // Schuhe // Blazer

Ich habe jedenfalls diese Woche gelernt, dass Erwartungen ganz schön giftig sein können und versuche mein Denken dahingehend zu verändern, dass ich mir einfach wünsche, statt zu erwarten und mich bemühe, das zu bekommen, was ich möchte, ohne zu fordern. Wünscht mir gutes Gelingen!

Vielen Dank an Navabi  für das tolle Outfit. Danke auch noch an Stephie, die die Fotos von mir gemacht hat.

Mögt ihr ernstere Themen? Lasst mich doch einmal wissen, über was ihr so nachdenkt?

Bussi Baba,

Eure Bianca

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2 Kommentare

  1. Erwartungen zu haben ist nicht schlimm, solange man die Verantwortung über deren Erfüllung nicht abgibt – sagt Jesper Juul. Ich sehe das auch so. Das mit den Erwartungen = wünsche sehe ich nicht immer zutreffend. Es kann sehr wohl auch ein Bedürfnis damit verbunden sein. Erfahrungsgemäß steckt ja hinter fast jedem Wunsch auch ein Bedürfnis…. Und ja, ich mag ‚ernstere“ Themen 😁

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